Artikel 10

Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis

Hier geht es darum, dass persönliche Nachrichten nur derjenige öffnen oder lesen darf, für den sie bestimmt sind.

Das sagt das Grundgesetz zum Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis

Briefe und Post darf nur derjenige öffnen und lesen, dessen Name vorne draufsteht. Die Botschaft im Umschlag ist geheim – und dieses Geheimnis darf nicht verletzt werden.Das gilt genauso für Postkarten, Päckchen und Pakete, für E-Mails und SMS.
Persönliche Nachrichten und Botschaften soll nur derjenige bekommen, an den sie gerichtet sind. Was der Empfänger danach damit macht, ist seine Sache. Neugierde ist zwar erst einmal etwas Gutes, doch sie muss da Halt machen, wo das Recht des anderen beginnt. Und der Inhalt eines Briefes, eines Päckchens oder einer Nachricht geht andere nun mal nichts an.
Das gilt nicht nur zwischen Freunden und Familienmitgliedern, sondern auch für den Staat. 

 Grundgesetz Artikel 10 Absatz 1

(1) „Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.“

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