Artikel 6

Ehe – Familie – Kinder

Hier geht es darum, dass Ehe und Familie einen besonderen Schutz in der Gesellschaft genießen.

Das sagt das Grundgesetz zu Ehe, Familie und Kindern

Je kleiner ein Kind ist, umso mehr Hilfe braucht es von den Erwachsenen. Ohne deren Fürsorge und Zuwendung kann es nur schwer groß werden. Sie dürfen und müssen für das Kind sorgen und sie können viel Freude miteinander haben. Eltern haben das Recht, ihr Kind so aufzuziehen, wie sie es für richtig halten. Allerdings haben sie auch bestimmte Pfl ichten. Denn das Wohl des Kindes muss sichergestellt sein. Diese Pflichten gelten auch, wenn das Kind nur bei einem Elternteil aufwächst.
Die Eltern sollen bei der Pflege und Erziehung ihres Kindes unterstützt werden. Können sie das Kind nicht ausreichend versorgen, müssen sie sicherstellen, dass es andere tun. Wenn es niemanden gibt, der sich um die Kinder kümmert, aber wirklich nur dann, darf der Staat eingreifen. Dies muss der Staat aber genau prüfen. Er schickt Fachleute, die nach dem Kind und der Familie sehen und ihnen helfen. Ist das nicht möglich, kümmert sich zum Beispiel eine Pflegefamilie um das Kind. Geht es der Familie wieder besser, darf das Kind natürlich nach Hause zurück.

 Grundgesetz Artikel 6 Absatz 1,2 und 3

(1) „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“
(2) „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.“
(3) „Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.“

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Lehrerhandreichung Artikel 6


 

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