Artikel 5

Freiheit der Meinung, Kunst und Wissenschaft

Hier geht es darum, dass jeder seine Meinung sagen darf und Informationen überall verbreitet werden dürfen.

Das sagt das Grundgesetz zur Freiheit der Meinung, Kunst und Wissenschaft

Alle Menschen in unserem Land sollen sich ihre Meinungen zu verschiedenen Themen selbst bilden. Niemand darf einem vorschreiben, was man zu denken hat oder welche Meinung man haben muss. Wo und wie die Menschen sich informieren, bleibt ihnen überlassen. Bei uns gibt es viele unterschiedliche Medien, die Informationen verbreiten. Dazu gehören zum Beispiel Zeitungen, Radiosender, Fernsehprogramme und das Internet.
Das Recht, sich seine Meinung selbst zu bilden, ist ein wichtiges Recht. Nur wer Bescheid weiß, kann mitreden und dafür sorgen, dass sich etwas verändert.

Die Meinungsfreiheit gilt auch für die Schülerzeitung. Der Rektor der Luisen-Schule kann Lars und Emma, wenn er sich über ihren Artikel in der Schülerzeitung ärgert, zu einem Gespräch einladen. Aber er darf nicht verbieten, dass die Schüler etwas schreiben, was ihm nicht gefällt. Der Schulleiter kann allerdings die Verteilung einer Zeitung auf dem Schulgelände verbieten. Das kann er zum Beispiel machen, wenn in der Schülerzeitung jemand beschimpft oder lächerlich gemacht wird. Oder wenn etwas gelogen ist.

Die Meinungsfreiheit endet nämlich da, wo die Würde eines anderen Menschen verletzt wird.

 Grundgesetz Artikel 5 Absatz 1 und 3

(1) „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“
(3) „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. […]“

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